Willibert Pauels berührt mit Offenheit über Depressionen

Die Collage zeigt verschiedene Szenen von der Lesung mit Willibert Pauels im Kolping-Sozial-Berufskollegs Delbrück. Ein Leseprojekt im Deutschunterricht des Kolping-Sozial-Berufskollegs Delbrück hat eine unerwartete Dynamik entwickelt und mündete in einer anregenden Lesung mit Willibert Pauels für die gesamte Schulgemeinschaft. Der Büttenredner, Kabarettist und katholische Diakon reiste extra aus dem Bergischen Land an, um aus seinem Buch „Wenn dir das Lachen vergeht – wie ich meine Depressionen überwunden habe“ zu erzählen. Den Stein ins Rollen brachte ein Schüler aus dem Kinderpflege-Oberkurs – ursprünglich mit einer ganz anderen Bitte an den Autor.

Wir sind auf den Ausbildungsmessen

Der Messestand des Kolping-Schulwerks Im Delbrücker Land hat man die Fachkräfte von morgen bereits früh im Jahr im Blick. Gleich zwei Messen für Berufswahlorientierung stehen im ersten Quartal 2026 im Terminkalender. Das Kolping-Sozial-Berufskolleg Delbrück ergreift die Gelegenheit wieder beim Schopf und baut auf beiden Messen seinen Stand auf.

Leidenschaft und Liebe zum Detail beeindrucken beim Puppentheater

Der Erzieher-Unterkurs und Lehrer Robert Raddatz vom Kolping-Sozial-Berufskolleg Delbrück haben ein Puppentheaterstück mit Schattenspiel auf die Bühne gebracht. Rund 400 Grundschüler*innen zwei Tage vor den Sommerferien: Statt außer Rand und Band sitzen sie mucksmäuschenstill auf ihren Stühlen. Hochkonzentriert und aufmerksam verfolgen sie das Abenteuer von Xam, dem neugierigen Eichhörnchen, und Inell, der schüchternen Fee. Ein freudiges Winken, als die beiden selbstgemachten Puppen auf der Bühne erscheinen. Ein Kichern geht durch den Saal, als das tollpatschige Eichhörnchen mal wieder seinen Schwanz verliert. Hörbar aufgeregt geht der Atem, als die beiden Freunde mit einem wortwörtlichen (Handpan-)Knall in eine Schattenwelt eintauchen, wo sie von Schattententakeln bedroht werden. Und immer wieder ein ohrenbetäubendes Brüllen, dass die Bude bebt, wenn die Erzählerinnen die Kinder zum Mitmachen animieren. Dass die angehenden Erzieher*innen aus dem Unterkurs am Kolping-Sozial-Berufskolleg Delbrück mit ihrem Theaterprojekt bei ihrem kleinen Publikum ins Schwarze getroffen haben, war unüberseh- und unüberhörbar.

Heike Wengenmaier erlebt Feststellungsverfahren als besondere Zeit

Das Porträt zeigt Lehrerin Heike Wengenmaier, die beim Kolping Schulwerk unterrichtet. Trotz großer Nervosität und anstrengender Prüfungszeit: „Es war eine schöne und geniale Erfahrung und die Bestätigung, dass ich das Richtige mache.“ Heike Wengenmaier gerät ins Schwärmen, wenn sie von ihrer Feststellungsprüfung spricht. Im Mai 2025 hat sich die Quereinsteigerin erfolgreich der Prüfungskommission gestellt und im Anschluss ihre unbefristete Lehrerlaubnis innerhalb des Kolping Schulwerks erhalten. Begeistert ist die studierte Sportwissenschaftlerin, wenn sie an die Unterstützung, Hilfe und Rückendeckung aus dem Kollegium und von ihren Schüler*innen zurückdenkt. „Dafür mache ich das. Ich bin für die Menschen – für die Kolleg*innen und Schüler*innen – da, wo ich jetzt bin“, sagt die Berufsschullehrerin über ihre berufliche Kehrtwende.

Erste Lehramtspraktikantin am Berufskolleg in Westenholz

Eine Hand schreibt mit schwarzem Filzstift "PRAKTIKUM" auf ein spiralgebundenes Notizbuch. Ihre Zeit am Kolping-Sozial-Berufskolleg Delbrück entpuppte sich ganz anders als ihre Erwartungen an ihr erstes Praktikum. Als sich Sabrina Elma in Westenholz für ihr fünfwöchiges Eignungs- und Orientierungspraktikum im Rahmen ihres Lehramtsstudiums angemeldet hatte, hatte sie nicht gedacht, dass sie so begeistert sein würde – von der Schule, den Kolleg*innen und der Betreuung. Und diese positiven Erfahrungen gibt sie gerne an ihre Kommiliton*innen weiter.

Ein Theater mit vielen Benefits

Zwei Frauen, eine mit einem Notenständer, stehen vor einer Puppentheaterkulisse mit einem Eichhörnchen und einer Fee, im Hintergrund hängt das Bild von einem Baum. „Ich habe mich nicht als Schauspielerin auf der Bühne gesehen und stand der Idee, ein eigenes Musiktheater zu entwerfen, sehr skeptisch gegenüber“, gesteht Viktoria Palnau. Doch: „Ich habe meine Meinung geändert.“ Die angehende Erzieherin aus dem Unterkurs am Kolping-Sozial-Berufskolleg Delbrück sieht in dem Theaterprojekt, das einmal wöchentlich für drei Schulstunden auf dem Stundenplan steht, inzwischen viele Benefits für ihre Ausbildung. Der Kurs befindet sich auf der Zielgeraden für die Aufführung seines magischen Puppentheaters „Geheimnis der zwei Welten“. In der letzten Schulwoche vor den Sommerferien sollen die Mädchen und Jungen der benachbarten Grundschule vor dem überdimensionalen Kamishibai Platz nehmen. Mitfiebern können sie beim Ausflug von Xam, dem neugierigen und tollpatschigen Eichhörnchen, und Inell, der kleinen und vorsichtigen Fee, in die Schattenwelt.